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Im Schulausschuss im Dezember wurde der Startschuss für den Zukunfts-knebel-vertrag gegeben: Mit den Stimmen von SPD und Grünen wurde beschlossen, dass demnächst Eltern ehrenamtlich die Essensausgabe in den Mensen der zukünftig 24 städtischen Ganztagsschulen bewältigen sollen.
Fünf Stellen für Küchenhelferinnen sollen auf diese Art und Weise schon mal eingespart werden, was einem Sparvolumen von fast 100.000 Euro gleichkäme: Eine stolze Zahl, wenn es im Februar um die „Einsparpotentiale" des Kommunalen Haushalts geht!
Nebenbei: Reguläre, zugegebenermaßen schlecht bezahlte Arbeitsplätze, sollen durch ehrenamtliche Arbeit ersetzt werden. Dies widerspricht allen Beteuerungen der Verwaltungsspitze zur Intention und Funktion von Ehrenämtern.
Die Schulleitungen, die Eltern- und die Schülervertretungen sowohl auf Schul- als auch auf Stadtebene haben sich vehement dagegen ausgesprochen; für SPD und Grüne kein Problem!
Dieser Beschluss bedeutet, dass entsprechend Stellen für Frauen wegfallen, die im Schnitt zwischen 500 und 600 Euro netto monatlich verdienen und i.d.R. auf diesen Verdienst dringend angewiesen sind. Arbeitsplätze werden eingespart auf Kosten weiterer Belastungen des angestellten Küchen-personals, das nach kompetenten Aussagen jetzt schon völlig überlastet ist, - modern wird das Arbeitsverdichtung genannt.
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