Die VVN-BdA Niedersachsen hat Anfang 2011 in Kooperation mit der IGM und der GEW eine Ausstellung „Neofaschismus in Niedersachsen" konzipiert, die bereits in einigen Städten und im VW-Werk gezeigt wurde. Wir möchten die Ausstellung gerne 2012 in Göttingen und Umland zeigen. Falls ihr geeignete Örtlichkeiten wisst, meldet euch bitte bei uns!

Die Ausstellung besteht aus 24 Schautafeln, in Form von Rollaufstellern (benötigen also keine separaten Aufsteller oder Befestigungsflächen). Für die Ausstellung werden ca. 20 laufende Meter benötigt.

Wichtig ist, dass eine Aufsicht gewährleistet sein muss, um mutwillige Beschädigungen der Ausstellung zu verhindern.

Inhaltlich geht es in der Ausstellung um die aktuelle Neonazi-Szene in Niedersachsen. Beleuchtet werden u.a. rassistische und antisemitische Ideologie, soziale Demagogie, Terror gegen politische Gegner, Geschichtsrevisionismus, faschistische Strategien und Organisationsstrukturen in Niedersachsen, Frauen in der niedersächsischen Neonazi-Szene, Führungskader sowie NPD-Kommunalabgeordnete, Überblick

über die faschistische Kameradschaftsszene in Niedersachsen. Begleitend zur Ausstellung gibt es einen Reader, der gegen Spende bei uns erhältlich ist.

Die Ausstellung kann zudem auch bei befreundeten Organisationen gezeigt werden: auf Parteitagen, Gewerkschaftstreffen, Kongressen, Mitgliederversammlungen, Konzerten gegen Rechts usw. Die Kosten für die Nutzung der Ausstellung betragen in der Regel 100 EUR pro Woche (zzgl. Transport), sind also eine überschaubare Größe.

Keine
„antifa" bekommen?


Wie uns mitgeteilt wurde, gab es bei einigen VVN-Kamerad_innen Probleme bei der der Zustellung unserer Mitgliedszeitung „antifa". Solltet ihr auch davon betroffen sein und die „antifa" nicht alle zwei Monate per Post erhalten haben, meldet euch bitte kurz bei uns, damit wir das den Versandverantwortlichen rückmelden können:


vvn-goettingen@secarts.org

Am 27.11.2011 fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe „9. November - 30. Januar" im Holbornschen Haus die Lesung „Krakau unterm Hakenkreuz" statt, veranstaltet von amnesty international (Gruppe 1117) und unserer VVN-BdA Kreisvereinigung. Etwa 45 Besucher lauschten dem Vortrag von Dieter Schenk über die Terrorherrschaft des NS-Generalgouverneurs Hans Frank in Krakau. Begleitet wurde die Lesung durch einfühlsame Kontrabass-Improvisationen von Vitold Rek.

Noch bis zum 22. Februar 2012 geht

die Veranstaltungsreihe; die genauen Termine entnehmt bitte der Internetseite http://www.gedenken-an-die-opfer-des-nationalsozialismus.de/2011/

Höhepunkt der Reihe ist auch 2012 wieder der 27. Januar. Diesmal zum Thema Verfolgung von Sinti und Roma mit einer Lesung von Petra und Marianne Rosenberg in der alten PH-Aula (Waldweg). Vorherige Anmeldung ist notwendig! Daher bitte frühzeitig unter 27.januar@web.de oder telefonisch 0551-44097